49. Int. Radweltpokal St. Johann in Tirol / 39. Int. Kitzbüheler Horn Bergstraßenlauf

03.09.2017

Hiemit möchte ich euch die Leiden (aber auch Freuden) des nicht mehr ganz so jungen Hans Peter (Copyright Goethe) nicht vorenthalten.

49. Int. Radweltpokal St. Johann in Tirol / 39. Int. Kitzbüheler Horn Bergstraßenlauf

Liebe Sportfreunde!

Ich urlaubte vom 20.08. bis 28.08.2017 in St. Johann in Tirol zwecks Teilnahme am 49. Int. Radweltpokal und und am 39. Int. Kitzbüheler Horn Bergstraßenlauf.
Am 21.08. stand das Straßenrennen über die Huber Höhe - Schwendt - Erpfendorf und wieder zurück nach St. Johann über 40 Kilometer in der Klasse M 70 bis 74 am Programm. Leider konnte ich beim Anstieg auf die Huber Höhe die Spitzengruppe, bestehend aus 21 Fahrern, nicht mehr halten, und musste die nächsten 5 km allein bestreiten. Dadurch konnten 7 Fahrer von der Verfolgergruppe zu mir aufschließen. Mit dieser Gruppe kam es dann zum Zielsprint, den ich viel zu früh startete und dadurch knapp vor der Ziellinie von den anderen noch überholt wurde. Damit reichte es mit einem Rückstand von 5 Minuten auf den Sieger nur für den 29. Platz von 35 Startern in der Zeit von 01:21:25.
Am 22.08. ging es weiter im Rahmen des Radweltpokals mit dem Bergsprint von St. Johann auf die Hochfeldalm. Dabei ging es mir besser als am Vortag. Ich konnte auf dem selektiven Kurs (14% Durchschnittssteigung) den starken 2. Platz von 8 Teilnehmern in meiner Gruppe belegen.

Doch nun zu den angesprochenen Leiden:
Ich erwischte am Mittwoch , dem 23.08., eine heftige Magen- Darminfektion, die mir kräftemäßig ziemlich zusetzte. Der geplante Start am Sonntag beim Kitzbüheler Hornlauf stand in den Sternen. Da es mir am Samstag schon wieder etwas besser ging, entschloss ich mich doch für den Start am Sonntag.
Der Kitzbüheler Int. Bergstraßenlauf zählt zum österreichischen Berglaufcup und führt vom Hauptplatz in Kitzbühel über die Römerstraße und die Mautstraße über das Alpenhaus bis auf den Sender am Gipfel des Kitzbüheler Horns auf 1990 m.
Insgesamt waren 12,7 km und 1300 Hm zu bewältigen. Ich schaffte es in 1:46:56, das bedeutete den 3. Platz in der Klasse M70, sowie den 89. Platz von 131 Finishern gesamt. Übrigens wurden die ersten 4 Plätze in der Gesamtwertung durchwegs von Kenianern belegt. Soviel zum Niveau der Teilnehmer.
In Anbetracht meines körperlichen Zustandes war ich mit meiner Leistung mehr als zufrieden.
Weiter geht es für mich mit einem Bergradrennen von Davos auf den Flüela Pass am 17.09..
Im Anhang 2 Fotos von den jeweiligen Siegerehrungen.

Mit sportlichen Grüßen
Hans Peter Hlavka